Energie sparen im Haushalt

Man würde ja gerne etwas für die Umwelt tun – aber was kann man im Alltag schon ausrichten? Wenn Sie sich das fragen, dann sollten Sie einen Blick auf unsere Energiespartipps werfen. Tatsächlich gibt es nämlich jeden Tag viel zu tun. Für die Umwelt, mehr Nachhaltigkeit und für unseren Geldbeutel.

1 Die Waschmaschine

Eine Waschmaschine ist großartig – nicht auszudenken, wenn man das alles per Hand sauber machen müsste. Doch sie ist zur gleichen Zeit eben auch ein heftiger Strom- und Energiefresser. Wer beim Waschen sparen möchte, der sollte damit anfangen, Wäsche so oft es geht an der Sonne zu trocknen. Dann sollte die Waschmaschine möglichst immer voll sein – Wasser und Energie wird schließlich gleich viel verbraucht. Dabei lohnt sich übrigens auch immer mal ein Blick aufs Etikett, denn viele Dinge müssen gar nicht so furchtbar heiß gewaschen werden. Und wenn weniger Wasser geheizt werden muss, braucht es eben auch weniger Energie. Das Waschen mit 30 statt 40 Grad Celsius senkt die Energiekosten nämlich um bis zu 40 Prozent.

2 Kühlschrank

Das Wichtigste vorne weg: Kühl- und Gefriergeräte sollten in möglichst kühler Umgebung stehen und keinesfalls in der Nähe von Herd oder Heizung. Je kälter also desto besser – schon nur 1 Grad C geringere Raumtemperatur spart ca. 4 Prozent Storm beim Gefriergerät und ca. 8 Prozent beim Kühlgerät. Das Gleiche gilt für das Innere. Damit es günstig bleibt, sollte nichts Heißes im Kühlschrank stehen. Der braucht sonst nämlich nur mehr Energie, um zu kühlen. Wer jetzt noch die Türdichtungen regelmäßig überprüft, Kühlelemente pflegt und entstaubt sowie den Stauraum voll ausnutzt – der spart einfach bares Geld.

3 Das Lüften

Lüften ist für uns alle spätestens seit Corona ein Begriff. Doch das richtige Lüften – für den gezielten Luftaustausch und den energetisch sinnvollen Haushalt – will gelernt und geprüft sein. Grundsätzlich spart man am besten Energie, indem man Außen und Innenbereich strikt trennt. Das heißt also auch: Fenster entweder ganz auf oder ganz zu. So wird die Luft komplett ausgetauscht und es wird nicht wahllos generell abgekühlt. Eine energiesparende Dämmung des Hauses leistet das Übrige.

4 Das Leuchten

Jeder Druck auf den Lichtschalter kostet bares Geld. Es lohnt sich also in jedem Fall zu prüfen, ob für den Moment das Tageslicht vielleicht sogar ausreicht. Wer wenig entscheidungsfreudig ist, dem helfen vielleicht ja auch Bewegungsmelder. Helle Wände sorgen übrigens auch dafür, dass es ganz natürlich hell bleibt. Und wer trotzdem noch Licht anmachen möchte, der sollte Lampen nutzen, die Strom sparen. So bleibt es hell und die Kosten schrumpfen weiter.

5 Das Kochen

Wer kocht, braucht Deckel. So wird nämlich 65 Prozent weniger Strom oder Gas verbraucht, da die Hitze nicht einfach verpufft, sondern für das Kochen genutzt wird. Gleiches gilt auch für die passende Herdplatte. Diese sollte nicht zu groß sein – schließlich soll Essen gekocht und nicht die Küche geheizt werden. Ein Wasserkocher ist die sparende Alternative für heißen Wasser, oder der Wasserboiler, der nachts heizt. Oder: Verwende heißen Leitungswasser zum Kochen. Wasserboiler heizen nachts. Das ist – je nach Tarif – günstiger. Außerdem haben Durchlauferhitzer einen höheren Wirkungsgrad als das Erhitzen im Kochtopf.