Wenn das Wasser zur Gefahr wird

Bei Unwetterschäden reicht die klassische Deckung der Wohngebäudeversicherung oft nicht aus

2021 entwickelt sich zum Ausnahmejahr, in diesem Sommer jagte ein Unwetter das andere. Eine besondere Rolle spielte dabei das Tief Bernd, es war die schwerste Unwetter-Katastrophe in der Geschichte der R+V. Die Flut im Juli hat noch einmal ganz deutlich gezeigt, wie wichtig es für Hausbesitzer ist, sich vor den Folgen von Elementarschäden abzusichern. Denn bislang hat nicht mal jeder zweite Eigentümer in Deutschland eine Elementarschadenversicherung.

Überflutete Straßen, weggerissene Brücken, zerstörte Häuser – die Jahrhundertflut im Ahrtal hat gezeigt, welch verheerende Folgen Starkregen und Unwetter schon in kürzester Zeit haben können. Wer gut versichert ist, dem wird zumindest der finanzielle Schaden ersetzt. Doch was viele nicht wissen: Wasserschaden ist nicht gleich Wasserschaden.
Hat zum Beispiel ein Sturm einige Fenster eingedrückt, es regnet rein und im Keller steht das Wasser, kommt die Wohngebäudeversicherung für die Trocknung auf. Die Versicherung zahlt außerdem für Schäden, wenn sie durch Feuer, Leitungswasser, Rohrbruch, Hagel oder Blitzeinschlag verursacht werden.

Schutz gegen Schäden

Ist das Wasser jedoch bei einem Unwetter durch eine Überschwemmung oder einen Rückstau der Kanalisation ins Haus gelangt, greift dieser Schutz nicht, da es sich um einen Elementarschaden handelt. Daher bietet die R+V zur Hausrat– oder Wohngebäudeversicherung den Zusatzbaustein „Weitere Naturgefahren“ an. Dieser umfasst auch Schäden, die durch Überschwemmungen, witterungsbedingten Rückstau (wenn das betroffene Rohrsystem der Versorgung des versicherten Gebäudes dient), Erdbeben, Erdrutsch, Erdsenkungen, Schneedruck oder Lawinen ausgelöst werden.

Immerhin: Etwa 70 Prozent aller R+V-Kunden in den Flutgebieten des Sommers waren entsprechend abgesichert. Hier leisteten die R+V-Berater schon seit Jahren erfolgreiche Überzeugungsarbeit. Zum Vergleich: Insgesamt haben im gesamten Bundesgebiet gerade mal etwa 46 Prozent aller Hausbesitzer eine Elementarschadenversicherung.

Sicherheit vor Naturgefahren

Starkregenereignisse nehmen seit Jahren in Deutschland spürbar zu. Doch anders als bei Tief Bernd führen sie oftmals nicht zwangsläufig auch zu einer kompletten Überschwemmung der betroffenen Grundstücke. Deshalb hat die R+V den bisherigen Naturgefahren-Schutz erweitert: „Weitere Naturgefahren Spezial“ heißt der neue Zusatzbaustein, der Schäden durch Starkregen sowie Teilüberschwemmungen absichert – auch wenn weniger als 50 Prozent der Grundstücksfläche betroffen sind. Er greift auch bei Schäden durch Wasser, das aus Rohren oder deren zugehörige Einrichtungen austritt, die nicht der Versorgung des versicherten Gebäudes dienen, etwa Regenwasser für den Garten aus der eigenen Regenwasser-Nutzungsanlage.

Text- und Bildmaterial R+V Versicherung

Bildquelle: R+V/iStock

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